Die DIN-33871 Norm beschreibt die Kriterien für die Aufbereitung und Prüfung alternativer Tintenpatronen.
Die Ziele der Norm sind im Prinzip mit der DIN-33870 identisch: sie soll eine gleichbleibende Druckqualität und eine störungsfreie Funktion über die gesamte Gebrauchsdauer der Patronen sicherzustellen.
Außerdem werden auch hier Umwelt- und Gesundheitsaspekte berücksichtigt.
Gebrauchte Patronen und Druckköpfe von fast allen gängigen Tintenstrahldruckern lassen sich mit mehr oder weniger Aufwand reinigen und wiederbefüllen. Je nach Verschleiß der Einzelteile kann die Wiederbefüllung mehrmals wiederholt werden. Bei Alternativprodukten gilt aber generell die Frage, ob "billiger" gleich "minderwertiger" bedeutet. Hier soll eine neue DIN-Norm nun mehr Sicherheit schaffen.
Anbieter von Alternativ-Produkten sollen durch die Anwendung der DIN-33871 bedenken nach der Qualität der Tintenpatronen ausräumen können.
Insgesamt müssen 18 Prüfungen - vom Abfärbverhalten bis zur Wassertropfenfestigkeit – bestanden werden, ehe ein Produkt als normgerecht nach DIN-33871 bezeichnet werden kann.
Als Referenz für die Bewertung der geprüften Gebrauchseigenschaften dient ein Original-Druckkopf oder -Tintentank.
Auszug aus der Norm DIN-33871:
Unsere Produkte werden unter strengsten Qualitätsnormen gemäß DIN-33871 gefertigt. In der Leistung und Funktionsfähigkeit sind unsere Produkte denen der Originalteile gleichwertig und beeinflussen nicht die auf Büromaschinen bezogenen Garantien und Gewährleistungen. In unseren Produkten werden ausschließlich Tinten verwendet, die keinerlei erbgutverändernde Stoffe beinhalten.
Ferner garantieren wir, dass unsere Produkte keinerlei Schäden, vorzeitigen Verschleiß oder Verschlechterung der Drucker oder Fotokopierer verursachen werden.